Mitarbeiterzufriedenheit – Von der Messung bis zur Steigerung

Warum ist Mitarbeiterzufriedenheit wichtig und welche Mythen gibt es?

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Ihre Mitarbeiter sind das Gesicht Ihres Unternehmens. Sie repräsentieren Ihre Marke und Werte und sind somit maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt. Zufriedene Mitarbeiter erbringen nicht nur mehr Leistung bei der Arbeit, sondern tragen auch zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit und Profitabilität bei. Außerdem zeigen glückliche Mitarbeiter mehr Einsatz und Engagement im Büro. Stichwort Büro: Gute Laune steckt bekanntlich an. Wenn sich Ihre Mitarbeiter wohl und gut aufgehoben fühlen, wird sich diese Zufriedenheit auf andere Mitarbeiter übertragen. Es ist also mehr als empfehlenswert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Hierbei stellt sich aber eine entscheidende Frage, über die Unternehmen häufig rätseln…

Was wollen meine Mitarbeiter wirklich? Die Prioritäten von Mitarbeitern haben sich über die letzten Jahre stark verändert. Ist Ihr Bild von Ihren Mitarbeitern noch aktuell? Wir haben die häufigsten und weitverbreitetsten Mythen über die Mitarbeiterzufriedenheit hier zusammengetragen und klären Sie auf:

Mythos #1 über die Mitarbeiterzufriedenheit

Inzwischen muss das Büro einem Freizeitpark ähneln, um Mitarbeiter zufriedenzustellen!

Mitarbeiterzufriedenheit BüroDie Annahme, dass Mitarbeiter ohne Looping-Rutschen und weitläufige Golfplätze am Arbeitsplatz nicht mehr glücklich werden, ist falsch (obwohl bestimmt niemand etwas dagegen hätte)! Hingegen ist die Atmosphäre im Büro ein sehr wichtiger Faktor und trägt enorm zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Achten Sie darauf, dass bei Ihnen ein angenehmes Klima herrscht und sich alle Mitarbeiter wohl fühlen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Konzentrieren Sie sich lieber darauf, die Punkte bzw. Themen zu verbessern, die Ihre Mitarbeiter auch wirklich beschäftigen, statt sich um Spielzeug für das Büro zu kümmern. Führen Sie zu diesem Zweck eine Mitarbeiterbefragung durch, um erst einmal zu ermitteln, welche Themen Ihrer Mitarbeiter von Bedeutung sind. Gehen Sie auf das Feedback ein und steigern Sie Ihre Mitarbeiterzufriedenheit ganz ohne flauschige Ponys oder Achterbahnen, die sich durch die Schreibtische schlängeln (wobei das bestimmt auch helfen würde).
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Mythos #2 über die Mitarbeiterzufriedenheit

Das einzige, was Mitarbeiter zufrieden stellt, ist mehr Geld!

MitarbeiterzufriedenheitNatürlich tragen Gehaltserhöhungen zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei und können sogar zu einer Steigerung der Effektivität Ihrer Mitarbeiter führen. Allerdings sind oft die Mitarbeiter, die mehr Geld verlangen, auf ganz anderen Ebenen unzufrieden. In diesen Fällen hält der positive Effekt einer Gehaltserhöhung nicht lange an und die Euphorie über den höheren Kontostand verschwindet bereits nach wenigen Monaten. Daher endet die Gehaltserhöhung oft nur in einem kurzfristigen Anstieg der Mitarbeiterzufriedenheit. Nicht so kostenintensiv und teilweise langanhaltender, sind hingegen die folgenden Ideen bzw. Alternativen zur Gehaltserhöhung um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern:

Mit diesen Mitteln sind Ihre Mitarbeiter auch ohne große Gehaltszuschüsse zufrieden. Allerdings zeigen diese nur als Zusatz zum und nicht als Ersatz eines marktüblichen Gehalts große Wirkung.

Mythos #3 über die Mitarbeiterzufriedenheit

Mitarbeiter wollen für ihre Arbeit ständig gelobt werden!

Lob ist ein wirkungsvolles Instrument, um Mitarbeiter zu motivieren und ein Zeichen der Dankbarkeit bzw. Wertschätzung zu setzen. Allerdings sollte Lob sparsam ausgesprochen werden, da es sonst unglaubwürdig oder gar sarkastisch rüberkommen könnte.

MitarbeiterlobSelbstverständlich möchten Mitarbeiter nach Abschluss eines großen Projekts oder Auftrags vom Chef gelobt werden. Allerdings kann das zu oft Loben sogar dazu führen, dass Mitarbeiter selbst bei der Erledigung Ihrer täglichen Aufgaben großen Dank erhalten möchten, selbst wenn sich diese Aufgaben im
ganz normalen Rahmen Ihrer Beschäftigung befinden. Außerdem können zu viele Komplimente auch zu einem erhöhten Ego eines Mitarbeiters führen.

Setzen Sie Ihr Lob daher nur zu besonderen Anlässen ein und seien Sie dabei sehr konkret. Statt allgemeine Aussagen wie, “Das haben Sie gut gemacht,” zu sagen, gehen Sie auf konkrete Punkte ein, die Ihnen besonders aufgefallen sind: “Sie haben sich intensiv mit den Wünschen von diesem Kunden beschäftigt und passende Lösungen eigenständig gefunden, damit wir diesen Auftrag gewinnen. Ich schätze es sehr, dass Sie unseren Kunden so gut zuhören. Vielen Dank dafür”. Ein solch konkretes und detailliertes Lob wird eine stärkere Auswirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit haben und Ihren Mitarbeitern eine viel größere Freude machen.

Mythos #4 über die Mitarbeiterzufriedenheit

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist egal: Meine Mitarbeiter sollten froh sein, überhaupt einen Job zu haben!

MitarbeiterzufriedenheitWer an diesen Ansatz glaubt, liegt komplett falsch. Diese Denkweise kann sogar bei den besten Firmen oder Top Marken zu häufigen Kündigungen seitens der Mitarbeiter führen. Viele Geschäftsführer behandeln Ihre Mitarbeiter nach dem Motto “Jeder ist ersetzbar”. Allerdings ist es nicht nur kostspielig Mitarbeiter zu ersetzen, sondern wirkt es sich auch nachteilig auf das Arbeitsklima aus, wenn sich die halbe Belegschaft in regelmäßigen Abständen ändert.

Viele Unternehmen unterschätzen wie wichtig die Mitarbeiterzufriedenheit tatsächlich ist. Mit einem zufriedenen Team senken Sie die Mitarbeiterfluktuation, erhalten das wertvolle Know-How Ihrer Mitarbeiter und erreichen Ihre Ziele viel schneller als je zuvor. Das Ergebnis: Wenn die Mitarbeiterzufriedenheit steigt, steigt auch der Umsatz. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.

Allerdings sollten Sie gezielt an das Thema rangehen und nicht auf die altbekannten Mythen der Mitarbeiterzufriedenheit reinfallen. Mitarbeiter brauchen kein teures Spielzeug oder übertriebenes Lob, um in Ihrem Unternehmen glücklich zu werden. Meist sind die einfachsten Maßnahmen die wirkungsvollsten, um Mitarbeiter zufrieden zu (be)halten.

Wie kann die Mitarbeiterzufriedenheit gemessen werden?

Der direkte Kontakt zu Ihren Mitarbeitern ist essentiell. Allerdings brauchen Sie für eine authentische Einschätzung der Mitarbeiterzufriedenheit ehrliches Feedback. Eventuelle Hemmschwellen in der Kommunikation werden durch die Anonymität der Mitarbeiterbefragung überwunden.

Mitarbeiterzufriedenheit steigernMitarbeiterbefragungen werden durch den Multichannel-Ansatz von Feedbackst mit minimalstem organisatorischen und administrativen Aufwand durchgeführt. Mitarbeiter entscheiden selbst, ob Sie ihre Meinung via SMS, E-Mail, Link, Smartphone, Tablet, Terminal, PC oder Papierfragebogen mitteilen. Dies sichert nachweisbar eine deutlich höhere Rücklaufquote und stets repräsentative Ergebnisse im Vergleich zu klassischen Verfahren.

Alle Daten werden anonymisiert und in einer zentralen Plattform zusammengeführt. Händische Nacharbeit ist nicht erforderlich und reduziert den Zeit- und Kostenaufwand erheblich. Die Auswertung der Daten erfolgt stets vollautomatisch in Echtzeit und gewährleistet einen sofortigen, kanalübergreifenden Einblick in alle Ergebnisse. Durch die Vergleichbarkeit zwischen Abteilungen und Hierarchiestufen werden gezielt Handlungsfelder für Verbesserungspotentiale aufgedeckt.

Die Einfachheit der Umsetzung eröffnet noch einen weiteren Aspekt neben der Erfassung der Mitarbeiterzufriedenheit im Allgemeinen. So sind zusätzliche Erhebungen bspw. zu Fort- und Weiterbildungen, internen Entwicklungen der Organisation oder Team-Events schnell und einfach umgesetzt. Hohe Rücklaufquoten und übersichtliche Ergebnisse in Echtzeit gewährleisten eine direkte operative Nutzung der gewonnenen Daten.

Allein die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung steigert die Mitarbeiterzufriedenheit. Denn damit zeigen Sie, dass Sie die Meinungen Ihrer Mitarbeiter schätzen und in Veränderungsprozesse einbeziehen möchten. Sie geben Ihren Mitarbeitern ein Gefühl der Wertschätzung. So gewinnen alle!

Wie Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden kann –
5 Maßnahmen für zufriedene Mitarbeiter

Wenn Sie ausreichend Mitarbeiterfeedback erhalten haben, können Sie die Meinungen, Wünsche und Vorschläge genau einschätzen und evaluieren, um mit dem nächsten Schritt beginnen zu können: Den Verbesserungsprozess! Unter anderem können die folgenden Ideen dabei behilflich sein:

  1. Konkrete Verbesserungen umsetzen, die auf dem Mitarbeiterfeedback basieren
    Mit einer Mitarbeiterbefragung erfahren Sie genau welche Themen Priorität bei Ihren Mitarbeitern haben. Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um gezielte Verbesserungen Schritt für Schritt auszuführen. 
  2. Transparenz & einen offenen Umgang mit Informationen bieten
    Oft unterschätzen Unternehmen die Wichtigkeit interner Kommunikation. Jeder Mitarbeiter möchte bei wichtigen Entscheidungen oder Änderungen nicht erst im Nachhinein informiert werden. Machen Sie Schluss mit dem Buschfunk und fordern Sie nicht nur Vertrauen, sondern den gegenseitigen Austausch unter Kollegen. So stärken Sie die Mitarbeiterbindung & den Kollegenzusammenhalt.
  3. Auch Spaß gehört zur Mitarbeitermotivation  
    Neben dem Thema Gehalt hat das Betriebsklima den wahrscheinlich größten Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Seien Sie doch froh, wenn sich Mitarbeiter zu einer Kaffeepause treffen oder Witze untereinander austauschen. Dieses Verhalten zeigt, dass Ihre Mitarbeiter ein Gefühl der Dazugehörigkeit haben und bindet sie zusätzlich an das Unternehmen. Kurze Pausen steigern sogar nachweislich die Arbeitsleistung und Produktivität!
  4. Lob ist nicht gleich Anerkennung  
    Über ein paar nette Worte zwischendurch freut sich doch jeder Mitarbeiter. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen einem gelegentlichen Schulterklopfen und richtige Anerkennung: Wenn Ihnen besonders tolle Stärken an Ihren Mitarbeitern auffallen, teilen Sie ihnen diese mit. Erklären Sie genau warum gerade diese Eigenschaften Ihnen gefallen und geben Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, geschätzt und anerkannt zu werden.
  5. Achten Sie auf die Dinge, die von wirklicher Bedeutung sind
    Die Leistung eines Mitarbeiters sollte an den erbrachten Ergebnissen gemessen werden und nicht daran, wie lang dieser auf einen Bildschirm schaut oder im Büro sitzt. Wenn in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter mit nicht genutzten Urlaubstagen oder der Anzahl an Überstunden prahlen, stimmt eventuell die Einschätzung von Prioritäten oder der Produktivität unter Ihren Mitarbeitern nicht. Betonen Sie, dass bei Ihnen nur die Ergebnisse zählen und erlauben Sie Ihren Mitarbeitern die freie Arbeitsgestaltung.

Die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern ist kein Hexenwerk: Es bedarf nur der direkten Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dabei zahlen sich kleine Mühen groß aus: Ihre Mitarbeiter arbeiten effektiver und erscheinen glücklicher auf Arbeit. Zudem stärken Sie Ihre Verbindung zur Belegschaft und sind attraktiver für neue Bewerber. Es lohnt sich!